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ROZSA, M: Viola Concerto / Hungarian Serenade (Karni, Smolij)

Composer(s):Rozsa, Miklos
Artist(s) Smolij, Mariusz, Conductor • Budapest Symphony Orchestra MAVKarni, Gilad, viola
Period(s) 20th Century
Genre Classical Music
Category ConcertosOrchestral
Catalogue 8.570925
Label Naxos
Quality   320kbps
Album Price
 
MP3
USD 6.99
 

 


The spirit of his native Hungary is seldom far away from the concert music of Miklós Rózsa, in spite of some 55 years spent in Hollywood and his long association with music for the cinema. His Viola Concerto, the later of the two works presented here, was written in 1979 – at the request of Piatigorsky for the young Pinchas Zuckerman, who gave its first performance – and brings with it a certain astringency reminiscent of Bartók rather than Kodály.


   




Review By Michael Loos,www.klassik.com,April 2009

Als Verfasser von Filmmusiken für Hollywood gelangen Miklós Rózsa (1907–95) große Erfolge, als Komponist absoluter Musik bleibt er ein Geheimtipp. Dabei arbeitete er mit den führenden Instrumentalisten seiner Zeit zusammen: Das Violinkonzert op. 24 entstand für keinen Geringeren als Jascha Heifetz, das Doppelkonzert ('Sinfonia Concertante') op. 29 für Heifetz und Gregor Piatigorsky. Doch beide Werke wird man heute nur höchst selten antreffen. Dies gilt auch für das auf vorliegender CD zu hörende Violakonzert op. 37, das 1984 von Pinchas Zukerman aus der Taufe gehoben wurde. In vier Sätzen konzipiert, nähert es sich auf den ersten Blick dem Typus des symphonischen Konzertes an. Nach dem ersten Hören

Wie alle Komponisten eines Konzertes für Viola stand auch Rózsa vor der Herausforderung, das Gleichgewicht zwischen dem relativ klangschwachen Instrument und dem Orchester zu wahren. Dies gelang ihm durch häufiges Ausweichen der Orchesterinstrumente auf hohe und tiefe Lagen; die Mittellage bleibt weitgehend dem Solisten vorbehalten. Karni gelingt es im Laufe des Stückes, seiner Viola elegisch-lyrische Töne ebenso zu entlocken wie—vor allem in Scherzo und Finale—spielerische Virtuosität. Auch die Kadenz des Kopfsatzes bietet ihm dazu Gelegenheit. Man kann angesichts der herausragenden Fähigkeiten des Solisten die eine oder andere langwierige Passage des Werkes verschmerzen. Die Musiker des Orchesters absolvieren ihren Part souverän, wobei sie keine übermäßigen Schwierigkeiten bewältigen müssen. Kein Zweifel, dieses Werk steht und fällt mit der Leistung des Solisten—Karnis Anteil an dem höchst gelungenen Eindruck ist hoch. Sein Ton ist warm, flexibel und dort, wo es notwendig ist, auch kräftig. Gleichermaßen dem Dirigenten wie der Tontechnik anzurechnen ist die gute Balance, ein Problem in vielen Aufnahmen von Violakonzerten—hier nicht. Als Ganzes hat das Werk gewisse Schwächen, aber in seinen besten Momenten—etwa im raffinierten 'Allegro giocoso'-Scherzo—bietet es höchste kompositorische Meisterschaft.

Die Ungarische Serenade schneidet im direkten Vergleich schwächer ab, obwohl sie—anders als das fast durchgehen tragische Violakonzert—auch heitere Momente bietet. Von parodistischen Zügen ist das Werk jedoch frei, Neoklassizismus war Rózsas Sache offenbar nicht. Vom beschwingten Fagott-Beginn über das Scherzo (nicht ganz so genial wie der entsprechende Satz des Konzertes) bis hin zur beschließenden 'Danza' gibt es in dieser Aufnahme viele hörenswerte Passagen, die interpretatorisch sorgfältig herausgearbeitet werden. Lediglich die 'Serenata' (Track 6) schleppt sich etwas träge dahin. Rózsa gelangen—so zumindest mein Eindruck—die schnellen Sätze am besten, hier konnte er seine orchestrale Brillanz entfalten.

Höhepunkt dieser CD ist ohne Zweifel das Violakonzert, das man ohne Bedenken in eine Reihe mit den großen Werken für dieses leider immer noch ein wenig belächelte Instrument stellen kann. Rózsas Komposition steht hier neben den besten Schöpfungen der Gattung, etwa von Martinu, Walton oder Hindemith. Sind die Konzerte dieser Tondichter schon selten zu hören, so muss Rózsas Stück als echte Rarität gelten. Gilad Karni hat mit seiner bravourösen Interpretation die Messlatte hoch angelegt. Die Ungarische Serenade ist dagegen eher eine nette Zugabe, kennen muss man sie nicht unbedingt. Auf weitere Entdeckungen im Oeuvre des Ungarn, der in Hollywood sein Glück machte, darf man gespannt sein.

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Review By David Denton, Naxos,December 2008

The world of classical music is unforgiving to those who sell their musical soul to Hollywood, and any thought of returning to their roots has been hastily dismissed. The Hungarian, Miklos Rozsa, was one of the few to keep working in both fields through much of his long life, though it was more by accident than choice that he had found himself in California at the onset of the Second World War. He was to offer his talents in creating scores of epic quality for the MGM studios, becoming one of cinemas most highly regarded composers of his time. In the classical world he never moved much away from his Hungarian roots, and though his output was more commercially orientated than Bartok, they shared much in common. Indeed in Rozsa’s Viola Concerto there are

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