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Violin and Piano Recital: Eichhorn, Friedemann / Findeisen, Peer - POLYAKIN, M. / LISZT, F. / BARTOK, B. / HUBAY, J. (Encores and More)

Composer(s):
Artist(s) Findeisen, Peer, piano • Eichhorn, Friedemann, violin
Period(s) 20th CenturyBaroque (1600-1750)Romantic
Genre Classical Music
Category Chamber Music
Catalogue SM130
Label Solo Musica
Quality   320kbps
Album Price
 
CD
USD 29.99
 

 
MP3
USD 19.98
 

 

   




Review By Jörg Loskill,Das Orchester,December 2010

Diese insgesamt 42 Interpretationen wurden bei einem 12-teiligen Konzertzyklus in Mannheim vor gut zehn Jahren aufgenommen: Der Geiger Friedemann Eichhorn, inzwischen Violin-Professor in Weimar, und der Pianist Peer Findeisen, ausgewiesener Kammermusikfachmann mit Lehraufträgen in Frankfurt und Mannheim, wandelten auf zwei Spuren – das Duo schaute sich bei beliebten Zugaben großer Meister (Heifetz, Elman, Kreisler, Zyganow) um und widmete ihnen eine Hommage der technisch-virtuosen Kabinettstücke von Bartók bis Liszt, von Elgar bis Sarasate; außerdem hörten sich die beiden jungen Musiker in Kulturkreise ein (Ungarn, Böhmen, Wien, Italien, England, Amerika usw.). Das Ergebnis dieser „Encores“: eine Reise in die Innerlichkeit

Zunächst ist man einfach mitgerissen vom Temperament der Beiträge. Das Duo versteht sich blendend, obwohl man den Eindruck gewinnt, dass der Klavierpart des Öfteren für die jeweiligen Komponisten/Arrangeure eine lästige Pflicht zu sein scheint. Da ist viel Lieblosigkeit im Spiel, aus der Findeisen jedoch immer noch einen pianistischen Funken schlagen kann. Aber die vier Saiten der Violine und das Feuerwerk auf ihnen dominieren eindeutig. Eichhorn legt meist los wie die Feuerwehr, um darüber aber nicht den eleganten, sogar „schönen“ Ton zu verharmlosen. Ein „Teufelsgeiger“, um die romantische Variante des mitreißenden Solisten namentlich zu zitieren, der scheinbar jedes technische Problem negiert. Ob Hubay oder Poliakin, ob Mussorgskij oder Fiocco, ob Ravel oder Gershwin, ob Monti oder Wieniawski – Eichhorn, von Findeisen jederzeit gut unterstützt, wandert durch diese oft folkloristisch geprägten Klang- und Tanzlandschaften mit stupender Überlegenheit. Charakteristika der Kulturen (Ungarn, Böhmen, Russland, Italien, Rumänien etc.) schwingen bewusst und doch wie beiläufig mit, weil Eichhorn auf didaktische Grundzüge total verzichtet. Er spielt, was dankbar und meist populär für das Saiteninstrument ist. Punktum.

Die zweite CD, die vielseitiger, -schichtiger und doch auch bruchstückhafter zwischen Frankreich, Spanien, Polen und Österreich u.a. angelegt ist, bestätigt den Rang dieser gemeinsamen Auftritte. Der Genuss, zwei kongeniale Interpreten mit antiprofessoralem, jugendlichem Drive zu erleben und ihnen durch die Länder-Schwerpunkte zu folgen, ist ungetrübt und dauerhaft. Vielleicht stellt sich nach diesem Hör-Gang nicht unbedingt die große Nachhaltigkeit ein. Zu sehr wird man eingefangen von der Lust an der Musikleidenschaft und der guten Laune mit tänzerischer Dynamik, um in eine anhaltende Nachdenklichkeit über Probleme der Musik und ihre Gefühlsausbrüche zu fallen.

Was soll’s: Wer sich trübe Gedanken einfach wegspülen lmore....

Review By FANFARE: Robert Maxham,ArkivMusic,December 2010

The booklet accompanying Encores and More explains that the two discs constitute two programs from a 12-part concert series, with each introducing a musical region, given in Mannheim’s Reiss-Engelhorn-Museums during 1997 (the first CD’s Hungarian program) and 1998 (the second CD’s compilation of numbers from the rest of the programs). All these works have become violinistic chestnuts of a sort, and their appearance in one release provides a treasure-trove of the familiar and the unfamiliar for violin aficionados.


 

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